Nachrichten

- 02.08.2017 -

Hinweise zur Umstellung der Datenübermittlung nach § 301 Abs. 3 SGB V auf FTAM / IP

Mit der Abkündigung des ISDN-Verfahrens durch die Deutsche Telekom zum 31.12.2017 wird die Umstellung der technischen Anbindung zwischen Krankenhäusern und Datenannahmestellen der Krankenkassen für das § 301-Verfahren notwendig. Mit Nachtrag vom 6.6.2016 wurde auch die Unterstützung für das bisher parallel verwendete Verfahren MHS / X.400 zum 31.12.2017 beendet. Ab dem 01.01.2018 wird die Datenübermittlung auf heute übliche Internetprotokolle (FTAM / IP) umgestellt. Um den Versand von Nachrichten im § 301-Verfahren ab 01.01.2018 weiterhin zu gewährleisten, ist die Anbindung je Datenannahmestelle auf das neue Verfahren umzustellen. Die Umstellung kann prinzipiell auch schon vor dem 1.1.2018 erfolgen und muss je Datenannahmestelle getrennt getestet werden.

Die Vereinbarungspartner nach § 301 Abs. 3 SGB V haben hierzu gemeinsame Umstellungshinweise erarbeitet, die im Dokument „Umstellungshinweise“ bereit gestellt sind.

Die Umstellungshinweise enthalten darüber hinaus auch Kontaktinformationen sowie Auskünfte zum Beginn der Testbereitschaft der einzelnen Datenannahmestellen. Da aktuell noch nicht alle Datenannahmestellen die für die Umstellung notwendigen Prozesse etabliert haben, werden die Angaben zu Kommunikationsparametern, Ansprechpartnern und Beginn der Testbereitschaft bei Verfügbarkeit (erwartet für Anfang September) aktualisiert und das vorliegende Dokument wird entsprechend fortgeschrieben.

Auch wenn derzeit nicht gesichert ist, dass das ISDN-Verfahren tatsächlich flächendeckend zum 31.12.2017 endet, wird Krankenhäusern dringend die Umstellung noch im Jahr 2017 empfohlen, da ab dem 1.1.2018 die elektronische Datenübermittlung zu Abrechnungszwecken über die bisherigen Verfahren im Extremfall nicht mehr verfügbar sein wird und damit die ggf. abschlagsbehaftete und aufwendige Papierübermittlung umzusetzen wäre.

 

 

- 08.05.2017 -

gematik erteilt Zuschlag für weiteren Konnektor

Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Krankenhäuser sollen künftig bei der technischen Ausstattung ihrer Einrichtung zwischen verschiedenen Produktanbietern wählen können. Die gematik hat deshalb die österreichische Firma „Research Industrial Systems Engineering” (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH beauftragt, einen Konnektor für den bundesweiten Online-Produktivbetrieb zu entwickeln. Ziel ist es, im 1. Quartal 2018 – neben den bereits für den Online-Rollout (Stufe1) beauftragten Konnektoren – einen weiteren Konnektor auf dem Markt zur Verfügung zu stellen.

Mit dem RISE-Konnektor beauftragt die gematik ein weiteres kompatibles Produkt der Telematikinfrastruktur und zielt auf eine künftige Marktvielfalt ab. Das heißt, Praxen und Krankenhäuser sollen sich bei der erforderlichen technischen Ausstattung ihrer Einrichtung nicht auf Produkte wie beispielsweise Kartenterminal, Praxisverwaltungssystem und VPN-Zugangsdienst von einem einzelnen Hersteller festlegen müssen. Sie können sich für verschiedene Hersteller entscheiden.

Zusatzinformation zum Konnektor
Die Anbindung an das digitale Netzwerk des deutschen Gesundheitswesens erfordert ein neues Bauteil, den Konnektor. Er verbindet die Praxis- bzw. Krankenhaus-IT-Systeme mit der Außenwelt, der „Telematikinfrastruktur“. Es handelt sich um eine Art Router, ähnlich einem DSL-Router, allerdings auf einem deutlich höheren Sicherheitsniveau. Der Konnektor stellt ein sogenanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN) her, das es ermöglicht, elektronische Anwendungen unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien völlig abgeschirmt vom sonstigen Internet zu nutzen. Daneben erfüllt der Konnektor noch andere Sicherheitsaufgaben, beispielsweise die Verschlüsselung und die qualifizierte elektronische Signatur von Dokumenten.

Pressemitteilung der gematik vom 05.05.2017
 

- 17.11.2016 -

Gesetzlicher Qualitätsbericht: Lieferungen in der Nachlieferfrist vom 23.11. bis 15.12.2016

Der G-BA ermöglicht nach § 6 Abs. 3 Satz 1 Nr. c) Qb-R in der Zeit vom 23.11.2016 bis zum 15.12.2016 allen Krankenhäusern die Nachlierferung oder den Ersatz von Qualitätsberichten ohne Angabe von Gründen. Zu diesem Zweck öffnet die ITSG ihr Annahmeportal im angegebenen Zeitraum. Die Lieferung ist jedem Krankenhaus für die Qualitätsberichte und Standorteberichte möglich, für die es sich registriert hat. Nach diesseitiger Auslegung der Regelung ist eine erstmalige Lieferung in der regulären Frist, keine Voraussetzung für eine Lieferung in der Nachlieferperiode. Damit können auch Berichte, die aufgrund von technischen Schwierigkeiten niciht rechtzeitig erstellt werden konnten, an die Annahmestelle übermittelt werden. Die DKG geht davon aus, dass eine Prüfung, ob ein entsprechender BEricht schon während des regulären Lieferzeitraums geliefert wurde, im Rahmen der Datenübermittlung in der Nachlieferperiode nicht erfolgt.

Dieser Lieferzeitraum soll jedoch keinesfalls regelhaft genutzt werden, sondern Situationen  vorbehalten bleiben, in denen besondere Umstände einer Lieferung bis zum Ablauf der regulären Lieferfrist entgegengestehen.

Nach Abschluss dieser Frist, können Qualitätsberichte nur bei Gründen, die dem Krankenhaus nicht zuzurechnen sind, und nur noch auf Auftrag und Zustimmung des G-BA übermittelt werden. Hierbei ist davon auszugehen, dass der G-BA in aller Regel der Ansicht ist, dass das Krankenhaus für die Funktionsfähigkeit der für die Erstellung und Übermittlung genutzten Software verantwortlich ist.

Die DKG empfiehlt daher allen Krankenhäusern, die Nachlieferfrist vom 23.11. bis 15.12.2016 für die Übermittlung der ausstehenden oder zu korrigierenden Qualitätsberichte zu nutzen. Das IPQ-Portal „IPQ-QB 2015“ steht nachliefernden Krankenhäusern weiterhin für die Bearbeitung möglicher Nach- oder Ersatzlieferungen zur Verfügung.

Sollten in der Nachlieferperiode gelieferte Berichte, insbesondere erstmalig gelieferte Berichte, abgelehnt werden, bitten wir die zuständige Landeskrankenhausgesellschaft oder die DKG direkt zu informieren.

- 07.11.2016 -

Änderung: Bereitstellung der öffentlichen Schlüsselverzeichnisse

Die ITSG informiert, dass nachdem zuletzt aus technischen Gründen die öffentlichen Schlüsselverzeichnisse des ITSG Trust Centers auf neue Systeme migriert wurden, nunmehr die die Sicherheit für Downloads der öffentlichen Schlüssellisten und Root-Zertifikate erhöht werden soll.

Für die Downloads wird nun ein SFTP-Verzeichnis und HTTPS-Verzeichnis, sowie alternativ auf der Web-Seite www.trustcenter.info HTTPS als sichere Protokolle angeboten. Das bisherige FTP-Verzeichnis ist noch in einer Übergangszeit bis Mitte 2017 erreichbar.

Das SFTP-Verzeichnis löst das FTP-Verzeichnis ab und steht nun unter der bisherigen Adresse trustcenter-ftp.itsg.de mit der IP 81.201.109.43 über den Port 22 für die Downloads bereit, erfordert aber eine Benutzer-Authentifizierung. Für die verschlüsselte Datenübertragung über SSH zum ITSG-Fileservice per SFTP ist üblicherweise ein SFTP-Client erforderlich. Geeignete Windows-Programme sind z.B. Filezilla oder WinSCP.

Das neue HTTPS-Verzeichnis mit einem TLS-Zertifikat ist über die Adresse https://trustcenter-data.itsg.de und der IP 81.201.109.49 erreichbar.

Sofern in den Download-Skripten, den Softwareprodukten für den elektronischen Datenaustausch, in der Firewall oder im Proxy-Server das bisherige FTP-Verzeichnis hinterlegt ist, empfehlen wir zeitnah auf eines der beiden sicheren Verzeichnisse umzustellen, da die ITSG das unsichere FTP-Protokoll spätestens zum 30.06.2017 deaktivieren wird.

Für die Benutzer-Authentifizierung des SFTP-Verzeichnisses bitten wir Herrn Thomas Schmidt bei der ITSG unter thomas.schmidt@itsg.de direkt zu kontaktieren.

In der Verschlüsselungssoftware dakota ist keine Änderung in den Einstellungen erforderlich.

Migrationsende für Zertifikate mit SHA1-Signaturhashalgorithmus
Im Rahmen der SHA256-Migration sind die abschließenden Migrationsschritte zu beachten.

 

- 08.07.2016 -

Einschränkungen bei Schlüsselbereitstellung am 11.07.2016

Unser Dienstleistungspartner informierte darüber, dass derzeit Tarifverhandlungen mit der IG Metall stattfinden. Für Montag den 11.07.2016 ab 10:30 Uhr bis 12.07.2016 um 5:30 Uhr wurden in diesem Zuge Warnstreiks beim Dienstleistungspartner angekündigt. Je nach Ausprägung der Warnstreiks kann es im genannten  Zeitraum zu Einschränkungen bei der Schlüsselbereitstellung kommen.

Die Betriebsabläufe im TrustCenter der DKTIG selbst sind davon nicht betroffen. Die Systeme laufen uneingeschränkt weiter.

Wir bitten um Beachtung.

- 07.07.2016 -

Hinweise zum strukturierten Qualitätsbericht der Krankenhäuser des Berichtsjahres 2015

Der G-BA hat in seiner Sitzung am 17. März 2016 die Änderung der Regelungen zum Qualitätsbericht gemäß § 136b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 SGB V über Inhalt, Umfang und Datenformat eines Strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser beschlossen.

Die Anmeldung bei der Informationstechnischen Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG) beginnt 18 Wochen vor dem Liefertermin und endet 12 Wochen vor dem Liefertermin der Qualitätsberichte. Die Anmeldung bei der ITSG muss demnach zwingend im Zeitraum vom 12. Juli 2016 bis 23. August 2016 erfolgen.

Für alle Krankenhäuser gelten ab dem Berichtsjahr 2015 dieselben Fristen für Anmeldung und Übermittlung der Qualitätsberichte. Die Unterscheidung zwischen Krankenhäusern, die Daten für den Teil C-1 über die auf Bundes- bzw. Landesebene beauftragten Stellen liefern und Krankenhäusern, die nicht an der EsQS teilnehmen, entfällt. Grundlage für die Anmeldung bei der ITSG ist die vom G-BA erstellte und veröffentlichte sogenannte Positivliste.

Danach veröffentlicht der G-BA ab dem Berichtsjahr 2015 jährlich eine Liste der Krankenhäuser und deren Standorte, für die eine Berichtspflicht besteht (sogenannte Positivliste). Die Positivliste weist alle Krankenhäuser mit ihren IK-Nummern sowie die Standorte und die Gesamtberichte mit den entsprechenden Nummerierungen aus.

Die Positivliste für das Berichtsjahr 2015 wurde auf der Internetseite des G-BA veröffentlicht und ist abrufbar unter dem folgendem Link: https://www.g-ba.de/downloads/17-98-4087/2016-04-22_Positivliste-Qb-2015.pdf

Entscheidend sind die Angaben in der Positivliste des G-BA. Krankenhäuser melden sich für das Berichtsjahr 2015 so an, wie sie auf der Positivliste erfasst sind.

Für die Anmeldung zum diesjährigen Qualitätsbericht bitten wir dringend, folgendes zu beachten:

  • für jeden Qualitätsbericht, der geliefert werden soll, ist eine eigene Anmeldung bei der Annahmestelle zwingend erforderlich.
  • Für Krankenhäuser mit mehreren Standorten muss zusätzlich zur Anmeldung für die einzelnen standortspezifischen Qualitätsberichte auch eine eigene Anmeldung für die Lieferung des Gesamtberichts erfolgen und
  • die Anmeldung für alle Berichte muss im jeweils vorgegebenen Anmeldezeitraum erfolgen. Eine Anmeldung bzw. Nachmeldung außerhalb der vorgegebenen Anmeldefrist ist nicht möglich.

Wir empfehlen, rechtzeitig vor der Anmeldung bei der ITSG einen Abgleich der Positivliste vorzunehmen. Ergeben sich daraus Änderungsbedarfe, sind diese dem G-BA mitzuteilen. Änderungen, insbesondere redaktionelle Fehler oder Änderungen von IK-Nummern, die das Berichtsjahr 2015 und 2016, jedoch nicht die Anzahl und die Standortzuordnung der zu liefernden Berichte betreffen, können dem G-BA mitgeteilt werden. Hierfür kann das „Formular zur Begründung eines Antrags gemäß § 2 Anlage 3“ genutzt werden. Dieses ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1188/Qb-R_2016-04-21_iK-2016-05-21.pdf.

Der G-BA entscheidet nach Abs. 3 § 3 Anlage 3 Qb-R dann über Änderungen an der Positivliste für das Jahr 2016 und berücksichtigt diese Änderungen auch für die Feststellung der Berichtspflicht, falls Abweichungen zwischen der Positivliste für das Jahr 2015 und der Lieferliste vorliegen.

Für alle anderen Änderungen, insbesondere solche, die Anzahl und Standortzuordnung der Qualitätsberichte betreffen, bitten wir die Empfehlungen der zuständigen Landeskrankenhausgesellschaft zu berücksichtigen bzw. das Vorgehen juristisch individuell zu prüfen.

Im Zeitraum vom 24. August 2016 bis zum 7. September 2016 findet ein Abgleich der Anmeldedaten der ITSG mit den Daten der Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung statt. Bei Abweichungen zwischen diesen Daten erhalten die Krankenhäuser die Gelegenheit, diese betreffenden Angaben im Zeitraum vom 8. September 2016 bis 21. September 2016 zu korrigieren. Auch hierbei ist die Positivliste maßgeblich, da diese für den Abgleich mit der Liste der tatsächlich gelieferten Qualitätsberichte genutzt wird.

Für Änderungen informiert die Annahmestelle die betroffenen Krankenhäuser und aktiviert das Anmeldeformular. Abweichend davon können die sonstigen krankenhausbezogenen Kontaktdaten innerhalb der Übermittlungsfristen nach § 6 Abs. 1 und 2 jederzeit aktualisiert werden.

Die Kontaktadresse der gemeinsamen Annahmestelle lautet:

Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung GmbH (ITSG)
Seligenstädter Grund 11
63150 Heusenstamm

Telefon-Hotline:    06104 - 947 36 400
Telefax:               06104 - 600 50 300
E-Mail:                Hotline-qb@itsg.de

Ab dem Berichtsjahr 2014 hat das Krankenhaus den Qualitätsbericht ohne den C-1 Teil jeweils in der Zeit vom 15. Oktober bis zum 15. November des Erstellungsjahres an die gemeinsame Annahmestelle der gesetzlichen Krankenkassen, ihrer Verbände und des Verbands der privaten Krankenversicherung zu übermitteln.

Die krankenhausbezogenen Angaben der externen vergleichenden Qualitätssicherung gemäß Teil C-1 der Anlage 1 werden nach Prüfung und Kommentierung durch das Krankenhaus direkt von den mit der Durchführung der externen vergleichenden Qualitätssicherung beauftragten Stellen im Zeitraum vom 15. November bis 15. Dezember an die Annahmestelle übermittelt.

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses gemäß § 136b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 SGB V über Inhalt, Umfang und Datenformat eines strukturierten Qualitätsberichts für nach § 108 zugelassene Krankenhäuser ist auf den Internetseiten des G-BA abrufbar.

Ab dem Berichtsjahr 2014 haben Krankenhäuser gemäß § 9 Absatz 1 die Möglichkeit zur Nach- oder Ersatzlieferung im Zeitraum vom 23. November bis 15. Dezember 2016 ohne Angabe von Gründen sowie vom 16. Januar bis 28. Februar 2017 mit Antragsverfahren.

In seiner Sitzung am 21. April 2016 hat das Plenum die Datensatzbeschreibung für das Berichtsjahr 2015 beschlossen. Der Anhang 1 zur Anlage 1 (Datensatzbeschreibung) der Qb-R regelt die Vorgaben zur konkreten technischen Umsetzung der Vorgaben der Qb-R im XML-Format des maschinenverwertbaren Qualitätsberichts ab dem Jahr 2014. Das Dokument ist auf der Homepages G-BA veröffentlicht.

Diese Beschlüsse zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser (Qb-R) sind am 27.04. und 21.05.2016 in Kraft getreten.

Hinweis:

Die vom G-BA beschlossene und veröffentlichte Version der Qb-R 2015 enthält die Regelungen des Vorjahres (2014) UND zum aktuellen Berichtsjahr (2015) inkl. aller Anlagen und Anhänge, wie z. B. die Datensatzbeschreibung, Auswahllisten. Laut G-BA ist das aufgrund des Nachlieferverfahrens erforderlich, da diesbezüglich die Regelungen aus dem Vorjahr greifen und diese parallel zum aktuellen Berichtsjahr jeweils vorgehalten werden müssen. Zur besseren Übersicht empfiehlt es sich die Funktion des Lesezeichens zu nutzen und auf die Jahresangabe in der Kopfzeile zu achten.

 

- 11.02.2016 -

TrustCenter: Neue SHA256-Zertifikate im PKV-Bereich

Der Verband der Privaten Krankenversicherung teilt mit, dass die Zertifikate der privaten Krankenversicherungsunternehmen für den Datenaustausch im PKV-Bereich mit SHA256 Hashalgorithmus turnusmäßig zum 1. März 2016 erneuert werden. Die neuen Schlüssel werden am 1. März 2016 gegen 16:30 Uhr von der ITSG veröffentlicht und stehen dann in den Schlüssellisten pkv-sha256.key und gesamt-sha256.key zum Download bereit. Da die alten Zertifikate z.T. bereits im März 2016 ablaufen, werden die Krankenhäuser gebeten, spätestens zum 10. März 2016 eine Aktualisierung vorzunehm

- 21.12.2015 -

Wechsel des Verschlüsselungsalgorithmus von Triple-DES auf AES

Information für CoCoNet-Kunden:

Das Verschlüsselungsverfahren AES wird im aktuellen KKS Client V.7 unterstützt. Kunden, die derzeit den KKS Client Version 5 oder Version 6 nutzen, müssen bei Bedarf auf die Version 7 updaten.

Es wird Anfang 2016, voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar, ein Update für die Version 7 geben. AES wird dann sowohl mit SHA-1 als auch mit SHA-256 Schlüsseln möglich sein. In der zurzeit ausgelieferten Version 7 wird AES nur in Verbindung mit einem SHA-256 Schlüssel unterstützt.

- 19.11.2015 -

Schlüsselwechsel bei den Datenannahmestellen

Die ITSG informiert darüber, dass die Gültigkeit der Zertifikate der Datenannahmestellen im Leistungserbringerverfahren mit SHA256-Hashalgorithmus zum 31.12.2015 endet. Die ITSG veröffentlicht die neuen Schlüssel der Datenannahmestellen im Leistungsbringerverfahren bereits zum 25.11.2015. Die neuen Schlüssel stehen in einer Schlüsselliste annahme-sha256.key zum Download bereit. Leistungserbringer sollen spätestens zum Jahreswechsel eine Aktualisierung der Schlüsselliste über die jeweiligen Softwareprodukte durchführen.

- 06.11.2015 -

Qualitätsberichtes 2014: Ende der Abgabefrist am 15.11.2015

Mit Blick auf das herannahende Ende der Abgabefrist der Qualitätsberichte am 15.11.2015 wird im Vorfeld mit einer erhöhten Inanspruchnahme der Landeskrankenhausgesellschaften und der DKTIG in Bezug auf Beratungsanfragen gerechnet. Die DKTIG empfiehlt allen IPQ-Nutzern, die Erzeugung der XML-Datei(en) möglichst zeitnah durchzuführen und ausreichend Zeit bei evtl. auftretenden technischen Schwierigkeiten zu haben. Anfragen zum IPQ richten die Nutzer bitte zunächst an ihre Landeskrankenhausgesellschaft. Wir bitten um Beachtung, dass der technische Support bis einschließlich Freitag, den 13.11.2015, 12:00 Uhr, sichergestellt ist.

- 06.11.2015 -

IPQ: Fehler in einzelnen XML-Exporten / Empfehlungen der DKTIG

Auf Grund eines Fehlers im Bereich der Personalzahlberechnungen ist es möglich, dass die für die Abgabe bei der Annahmestelle relevante XML-Datei in Einzelfällen mit inhaltlichen Fehlern erzeugt wurde. Der Fehler wurde am 05.11.2015 behoben. Wir empfehlen daher, dass die QB-Projektleitungen alle vor dem 5.11.2015, 12:00 Uhr erzeugten XML-Dateien durch einen erneuten XML-Export ersetzen. Eine Korrektur in den Formularen selbst ist nicht erforderlich; es genügt, den XML-Export noch einmal durchzuführen. Ggf. sind diese neu erzeugten XML-Dateien als Korrekturlieferung bei der Datenannahmestelle hochladen (wenn zuvor bereits eine XML-Datei abgegeben wurde).

- 30.10.2015 -

Umstellung FTP-Verzeichnis der ITSG

Das TrustCenter der ITSG informiert aktuell über eine Änderung der Bereitstellung des FTP-Verzeichnisses. Die ITSG stellt die öffentlichen Schlüsselverzeichnisse (z.B. Schlüssellisten der DAV-Schlüssel und Gesamtlisten) zum Download über ein FTP-Verzeichnis bereit. Aus technischen Gründen stellt die ITSG auf ein neues FTP-Verzeichnis um. Sofern in Ihren Softwareprodukten für den elektronischen Datenaustausch, in Download-Scripten, in der Firewall sowie im Proxy-Server bei den Krankenhäusern die Adresse dieses FTP-Verzeichnisses hinterlegt ist, so bittet die ITSG bis Anfang Dezember 2015 auf die neue Adresse umzustellen. Die Bereitstellung des FTP-Verzeichnisses unter der alten Adresse wird spätestens zum 31.12.2015 eingestellt.

Das neue FTP-Verzeichnis steht ab sofort unter der Adresse trustcenter-ftp.itsg.de mit der IP 81.201.109.43 für den Download bereit. Das FTP-Verzeichnis unter der bisherigen Adresse trust.itsg.de mit der IP 62.225.10.50 steht nur noch für den genannten Übergangszeitraum parallel zur Verfügung.

Quelle: http:/www.2.itsg.de/tc_news.html vom 29.10.2015

 

- 23.07.2015 -

QB-IPQ-2014 zur Erstellung des Qualitätsberichtes 2014 steht ab dem 10.08.2015 zur Verfügung

Die Erfassungssoftware Internet Portal Qualitätsbericht (IPQ) für die Erstellung des Qualitätsberichtes 2014 steht ab dem 10.08.2015 zur Verfügung und kann ab diesem Zeitpunkt von den Krankenhäusern kostenfrei genutzt werden. Bei der Erstellung des Qualitätsberichtes 2014 steht eine komfortable Übernahmemöglichkeit der DKV-Daten oder der Daten aus dem Qualitätsbericht 2013 zur Verfügung. Diese Daten können als Grundlage für die weitere Bearbeitung und Erstellung des Qualitätsberichtes 2014 genutzt werden. Krankenhäuser, die bereits als Nutzer von IPQ registriert sind, können sich mit ihren Zugangsdaten am System anmelden. Krankenhäuser, die noch nicht als Nutzer von IPQ registriert und an einem Zugang interessiert sind, wenden sich bitte an ihre Landeskrankenhausgesellschaft.

- 14.11.2014 -

TrustCenter §301 SGB V: Neue Schlüsselverzeichnisse der Annahmestellen für das PKCS#7-Verfahren

Die Datenannahmestellen der Krankenkassen (§ 301 Datenübermittlung) haben neue Zertifikate erhalten. Diese sind seit dem 13.11.2014 im Schlüsselverzeichnis annahme-pkcs.key (SHA1) bzw. im Schlüsselverzeichnis annahme-sha256.key (SHA256) veröffentlicht.

Wir empfehlen daher, das öffentliche Schlüsselverzeichnis der Annahmestellen (annahme-pkcs.key bzw. annahme-sha256.key) in der Verschlüsselungssoftware zu aktualisieren.

Es gibt folgende Möglichkeiten zur Aktualisierung des Schlüsselverzeichnisses:

Aktualisierung über die Verschlüsselungssoftware,

Download über unsere Homepage im Downloadbereich unseres TrustCenters für den § 301 SGB V- Datenaustausch,

Anforderung über den E-Mail-Responder: E-Mail an trust@dktig-trust.de mit dem Text  send annahme-pkcs.key  bzw. send annahme-sha256.key im Textfeld (NICHT in der Betreffzeile!)

Bei Fragen zur Nutzung der neuen Annahmelisten in den Softwareprodukten bieten i. d. R. die Softwarehersteller erforderliche Unterstützung.